Mit Verwunderung hat der BÜRGERVEREIN JORK den überraschenden Antrag der CDU zur Elbvertiefung aufgenommen, eine neue Arbeitsgruppe gegen die Elbvertiefung gründen und das Projektmanagement verbessern zu wollen. Auch die Fraktionen von SPD, GRÜNE, der Bürgermeister und die Verwaltung konnten den Antrag der CDU, der als eigentlich nicht öffentliches Dokument schon vor der Beratung im Verwaltungsausschuss seinen Weg in die Presse gefunden hat, nicht recht einordnen.
Es gibt bereits seit Anfang Dezember 2011 eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Jorker Bürgermeisters mit Mitgliedern aller Fraktionen, den betroffenen Verbänden und den Kommunen im Alten Land, die in kurzen Abständen getagt und jedesmal Maßnahmen beschlossen hat.
Innerhalb der Gruppe wurden seitens des beteiligten CDU-Mitglieds nie andere Vorgehensweisen vorgeschlagen oder am Arbeitstempo Kritik geübt. Im Gegenteil: alle Maßnahmen wurden im Konsens beschlossen und durchgeführt. Die Verwaltung hat die vielen Daten und Korrespondenzen schnell und akribisch zusammengestellt, aufbereitet und an die Teilnehmer zurück kommuniziert. Die Zusammenarbeit in der Gruppe wurde stets von allen als außerordentlich gut und effizient bewertet!
Die Begründung, die Gruppe arbeite nicht schnell und transparent genug und verliere Zeit, ist an den Haaren herbeigezogen.
Wenn man ein galoppierendes Pferd anhält, im Stall eine neues Pferd sattelt und noch einen neuen Reiter sucht, kann man das Ziel mit Sicherheit nicht schneller erreichen.
Statt die engagierte Arbeit der Gruppe und damit auch die des Mitgliedes aus der eigenen Fraktion öffentlich an den Pranger zu stellen, wäre es der Sache eher dienlich, wenn der Jorker CDU-Ortsverband seine viel gepriesenen Beziehungen nach Hannover nutzen würde und dort mit Nachdruck auf die sofortige Herausgabe des Planfeststellungsentwurfes drängt.
Fraktion des BÜRGERVEREIN JORK