
Klimakatastrophe bald auch in den Estegemeinden?Leserbrief von Jens Dammann (Estebrügge) zum geplanten Hochwasserschutz in Buxtehude:
Folge: Hinzu kommt, dass der Deichverband zulässt, dass im Aussendeich (Stauraum der Este) immer neue Gebäude entstehen (z.B.: Großbaustelle in Buxtehude/Estebrügger Str.; Klein Hove etc.) . Hierdurch wird permanent Speicherraum für die o.g. Wetterkombinationen reduziert. In dieser Situation würde der Pegel auf das Niveau der Wohnhäuser auf dem Estedeich steigen und das Wasser flösse dann durch die Häuser in die niederen Gebiete der Esteorte. Ein Deichverband der die originäre Aufgabe hat, die Bürger hinter den Deichen vor Hochwasser zu schützen, handelt m. E. grob fahrlässig und sollte durch andere Führungspersönlichkeiten ersetzt werden. Aber wie immer in der Politik, spielen hier offensichtlich „höherrangige“ Interessen eine Rolle. Über das Renaturierungskonzept (v. Dipl. Ing. Sascha Ringe) im Oberlauf der Este sollte viel intensiver nachgedacht werden. Es würde sowohl die Fließgeschwindigkeit reduzieren (und damit das Sandproblem) als auch die natürliche Speicherung der Wassermengen bei Starkregen regulieren. Zu diesem Thema müssen nun auch die Politik in Jork und die betroffenen Bürger an der Este aktiv werden. Die Buxtehuder Planungsuhr tickt (Planfeststellung)! Das Desaster ist nur eine Frage der Zeit! Klagen gegen die angedachte Realisierungsvariante sind zu erwarten! Leserbrief im HAMBURGER ABENDBLATT
Mehr Informationen und Dokumentation zum Konzept RENATURIERUNG DER ESTE siehe AKTELLES. Quelle: Abendblatt + Leserbrief | |